Äskulapnatter (Zamenis longissimus)

Äskulapnatter im Reptilienzimmer

Die Äskulapnatter, das Symbol der Apotheker und Heilmediziner. Diese schöne Art halte ich in einem 120x60x60 Hochterrarium. Es gibt Klettermöglichkeiten und mehre Rückzugsmöglichkeiten. Auf Erde habe ich verzichtet und entschied mich dagegen für Trockenmoos als Bodensubstrat. Eine Wetbox und ein Spotstrahler steigern das Wohlbefinden. Äskulapnattern mögen es warm und klettern gerne. In ihrer natürlichen Umgebung fressen sie auch Vögel in passender Größe. Ich füttere alle 1-2 Wochen eine adulte Maus, manchmal auch zwei direkt nacheinander.

 

Äskulapnattern gehören zusammen mit den Ringelnattern zu meinen Lieblingsschlangen. 

 

mein Hochterrarium mit Moos und Klettermöglichkeiten für die Äskulapnatter

Gemeinsam mit den Würfelnattern, gehört die Äskulapnatter zu den seltensten Schlangenarten Deutschlands. Es gibt nur noch Restvorkommen in Taunus, Rheingau und Passau. Die Äskulapnatter steht in Deutschland auf der Roten Liste  der gefährdeten Tierarten mit der höchsten Kategorie "vom Aussterben bedroht". Eine Zucht alleine aus diesem Aspekt her ist schon wünschenswert.

Winterruhe

Da Äskulapnattern in ihrem natürlichem Lebensraum einige Monate Winterruhe halten, sollte dies ebenfalls gegeben werden.

Tipps zur richtigen Vorbereitung auf die Winterruhe der Tiere könnt ihr in unserem Hakennasennatter Video bekommen.

 

Ich halte meine 5 Nachzuchten bei 5 Grad im Inkubator. Das ist genau die richtige Temperatur um die Schlangen in den Schlaf zu versetzen. Bei wärmerer Unterbringung werden sie zu aktiv und können abmagern. Eine Wasserschale muss immer vorhanden sein. Meiner Erfahrung nach reicht es das Wasser einmal pro Woche zu wechseln. Aber das muss jeder selber entscheiden.

 

Keine sorge wenn die Jungtiere nach dem Schlupf nicht ans Futter gehen. Dies ist normal und für Äskulapnattern bekannt. Im Frühjahr fangen sie sicher an zu fressen.

 

Ich hatte jetzt schon 2 Jahre nacheinander Zuchterfolge mit dieser Art.

Weitere Fotos

Hinweis: Die Art muss in vielen Bundesländern beim Naturschutz angemeldet werden. In Niedersachsen ist es der NLWKN.